Das bedingungslose Grundeinkommen und die Klimakrise

Unsere Zeit ist von Krisen geprägt und grundsätzlich läuft in der Welt aktuell vieles schief. Die neoliberale, kapitalistische Wirtschaft nimmt kaum Rücksicht; weder auf uns Menschen, noch auf unsere Lebensgrundlagen. Um das Verhältnis zwischen Mensch und Wirtschaft neu zu gestalten, gibt es einen immer wieder diskutierten Lösungsansatz: das bedingungslose Grundeinkommen.

Two possible Futures by Joana Campinas for ArtistsForClimate.org

Ein bedingungsloses Grundeinkommen (bGE, engl. UBI) hat eine Existenzsicherung für alle zum Ziel. So soll das Menschenrecht auf ein Leben in Würde und Selbstbestimmung garantiert und das menschliche Leben auch ausserhalb des entlohnten Wirtschaftens wertgeschätzt und ermöglicht werden. Diese Form der gesamtgesellschaftlich getragenen sozialen Absicherung würde einen grundlegenden Wandel in unserem System ermöglichen.

Ein klimagerechtes Grundeinkommen

Finanzielle Sicherheit für alle ermöglicht ein Leben, welches weniger von Abhängigkeiten geprägt ist und dadurch selbstbestimmter gestaltet werden kann. Wenn der Fokus bei beruflichen Entscheidungen nicht mehr so stark auf einem gesicherten Einkommen liegt, rücken andere Fragen in den Vordergrund: Will ich das tun? Diene ich damit der Gesellschaft? Unterstützt meine Tätigkeit die Zerstörung der Erde?

Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wird niemensch durch finanzielle Abhängigkeiten dazu genötigt, (fossile) Wirtschaftszweige zu unterstützen, die unsere Welt zerstören. Klar, die betroffenen Unternehmen werden alles daran setzen, ihre Jobs möglichst gut zu verkaufen, und werden auch andere Wege finden, um Menschen auszubeuten. Trotzdem wird die Abhängigkeit der Arbeitenden bedeutend reduziert, wenn die finanzielle Existenzsicherung anderweitig garantiert ist. Zudem wird mensch dank des bGE für geleistete Care-Arbeit nicht mehr durch eine fehlende finanzielle Sicherheit bestraft.

In einer Krise wird die Widerstandskraft einer Gesellschaft auf die Probe gestellt. Diese Resilienz wird in der heutigen Zeit immer wichtiger; die Corona-Krise und der russische Angriffskrieg in der Ukraine haben gezeigt, wie verletzlich unsere Wirtschaft und Gesellschaft ist – und das Menschen in prekären Anstellungsverhältnissen die Auswirkungen als erste zu spüren kriegen. Mit den Folgen des Klimawandels und dessen weitreichenden sozial-ökonomischen Auswirkungen, werden Krisen – in unterschiedlichsten Formen – immer mehr zu unserer Alltagsrealität. In der Reaktion auf diese Krisen sind natürlich viele Faktoren ausschlaggebend für die Resilienz unserer Gesellschaft. Mit der finanziellen Absicherung durch ein bGE können wir jedoch unmittelbare, oftmals einschneidende Auswirkungen auf das Leben von Menschen abfedern und verhindern.  

Weniger Hürden für Netto 0 bis 2030

Mit einem bGE ist Klimaschutz, sowohl in Form von politischem Engagement als auch durch individuelle Anpassungen, für alle zugänglich. Es haben nicht mehr nur privilegierte Menschen die Möglichkeit, Lebenszeit, Energie und vielleicht auch Geld in klimagerechtes und nachhaltiges Leben zu investieren. Eine Beteiligung sämtlicher Gesellschaftsschichten ist für die rasche Transformation unserer Gesellschaft enorm wichtig, wenn wir in Zukunft in einer besseren und gerechteren Welt leben wollen Die Existenzsicherung durch ein bedingungsloses Grundeinkommen würde es einem grossen Teil der Gesellschaft ermöglichen, sich aus den klimaschädlichen Strukturen des Alltages zu lösen. So haben sie mehr Zeit, klimafreundlich zu leben oder sich kollektiv zu organisieren, um eine neuen, nachhaltigen Alltag zu ermöglichen – abseits von fossiler Abhängigkeit.

Ein rascher Ausstieg aus fossilen Energien ist unumgänglich, bietet aber auch einige Hürden. So ist es eine traurige Realität, dass zur Zeit das Einkommen vieler Menschen von zerstörerischen Wirtschaftszweigen abhängt. Wenn Kohleminen schliessen, die Flugbranche schrumpft und kein Erdöl mehr raffiniert wird, verlieren viele Menschen ihren Job – und dadurch ihre Existenzsicherung. Um diesen Menschen den Ausstieg zu erleichtern, braucht es Umschulungs-Programme und Massnahmen zur finanziellen Absicherung. An diesem Punkt kommt das Grundeinkommen ins Spiel. Wenn das Einkommen nicht nur vom Arbeitsplatz abhängt, greift dessen Verlust nicht die grundsätzliche Existenz der Betroffenen an.

System Change

Das bedingungslose Grundeinkommen wird auf keinen Fall alle unsere Probleme auf einen Schlag lösen. An vielen Punkten greift der Fokus auf die finanzielle Absicherung zu kurz, und ein schlecht gestaltetes bGE kann sogar dazu führen, dass andere Formen der sozialen Absicherung vernachlässigt werden.

Der grosse Vorteil eines bGE liegt jedoch in der transformativen Kraft, die es mit sich bringt. Menschen haben mehr Freiheit, eine grössere Handlungsmacht und mehr Zeit. Wenn diese Ressourcen (auch nur teilweise) in die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft investiert werden, hat dies eine enorme Wirkung. Soziale Bewegungen werden durch ein Grundeinkommen nicht überflüssig, sondern werden in ihrem Handeln gestärkt.  

Und nebenbei: Nein, ein Grundeinkommen macht nicht faul. Und ja, ein Grundeinkommen ist finanzierbar.  

Zur Zeit läuft die Unterschriftensammlung der eidgenössischen Initiative “Leben in Würde – Für ein finanzierbares bedingungsloses Grundeinkommen”. Noch bis Ende Februar 2023 können Unterschriften gesammelt werden. Aktuell droht die Unterschriftensammlung jedoch zu scheitern. Es fehlen noch knapp 50’000 Unterschriften – und die Zeit wird immer knapper. Deswegen ist es umso wichtiger, jetzt die Initiative zu unterzeichnen, damit  die Schweiz über ein gerecht gestaltetes Grundeinkommen diskutiert und entscheidet.

Sammeltag vom 10. Dezember

Am 10. Dezember, am Tag der Menschenrechte, werden wir uns erneut auf der Strasse treffen und tüchtig sammeln. Anschliessend findet eine digitale Podiumsdiskussion zum Thema “Grundeinkommen als Menschenrecht” statt.

Willst du mitmachen?

Melde dich via oliviero@grundeinkommenschweiz.ch mit Angabe deiner Region, wir werden dich mit anderen motivierten Menschen vernetzen.

Hier wird gesammelt (wird laufend ergänzt):

Online-Panel: Grundeinkommen als Menschenrecht!

Am Abend des 10. Dezember findet zum Tag der Menschenrechte ein attraktives Online-Panel statt. Du kannst bequem von zuhause aus das Kernteam kennen lernen und die Diskussion zum Thema “Grundeinkommen als Menschenrecht” mitverfolgen.

Der Link zum Online-Panel folgt…

Programm

  • Meet the Kernteam ab 18.30 Uhr
  • Online-Panel mit Gästen, 19 Uhr bis 20.30 Uhr
  • Vernetzung bis 21 Uhr

Gäste

Es diskutieren:

  • Laura Brämswig, Gründerin Expedition Grundeinkommen (Deutschland)
  • Philip Stolkin, Menschenrechtsanwalt & Initiativkomitee Grundeinkommen Schweiz
  • Helmo Pape, Generation Grundeinkommen Österreich
  • Rebecca Panian, Initiativkomitee Grundeinkommen Schweiz

So lief das Community Takeover

Anfang Oktober beschloss das Initiativkomitee der eidgenössischen Volksinitiative «Leben in Würde – Für ein finanzierbares bedingungsloses Grundeinkommen» ein sogenanntes Community Takeover. Es war ein radikaler Strategiewechsel, um der (nach wie vor) auf der Kippe stehende Unterschriftensammlung neuen Schub zu verleihen.

Die Nachricht der freundlichen Übernahme durch die Basisbewegung verbreitete sich schnell und stiess auf grosses Interesse. Raffael, der seit Juni als Koordinator für die Unterschriftensammlung tätig ist, sprach ausführlich mit fast 30 Personen, die im Kernteam tätig sein wollten.

Wer macht was?

Das Kernteam besteht mittlerweile aus 24 Personen, die in unterschiedlichen Bereichen aktiv sind:

Oliviero, Nico, Robin, Nicole, Gilles, Maxime und Steven kümmern sich um die Bildung und Betreuung von Regionalgruppen. Ivy, Jane, Thea und Milena kümmern sich um unsere Auftritte auf Social Media und die Content-Produktion. Timon hilft bei der Webseite und ist mit Nicole, Mario und Fabienne die Vernetzung am Vorantreiben. Um Aktionen kümmern sich Fabienne, Rebecca, Jessica, Steven, Mario, Maria, Romy und Ruedi. Mehrere der aufgezählten Personen helfen, unsere Texte zu schreiben, zu verbessern, zu korrigieren und zu versenden.  Thomas und Donato machen die Übersetzungen. Rebecca und Mario kümmern sich ums Fundraising und Sibylle besorgt unser Sekretariat. Marianne und Michael sind zuständig für den Materialversand.  Die drei letztgenannten sind bereits seit Monaten für die Sammlung aktiv. Dem ganzen Team gebührt bereits jetzt grosser Dank für die grossartige Arbeit! Ich (Raffael) versuche, die ganze Sache zusammenzuhalten und die Finanzen im Lot zu halten, mische überall mit und gebe mir Mühe, dass mein Informationsvorsprung möglichst bald auf alle Kernteam-Mitglieder verteilt ist. Zudem haben wir ein Careteam, das die gute Stimmung im Team pflegt und beispielsweise ein Neujahrs-Essen fürs Team vorbereitet. 

Wie wir funktionieren

Wir sind über die ganze Schweiz verstreut. Manche arbeiten durch den Tag, manche vor allem am Abend, andere in der Nacht. Wir treffen uns nur einmal monatlich als ganze Gruppe per Videocall. Wir diskutieren hingegen fast nonstop in den Arbeitsgruppen, planen nächste Massnahmen und sind fast rund um die Uhr aktiv. Zur einfacheren Kommunikation benutzen wir eine Kommunikationsplattform namens Zulip (ähnlich wie Slack) und für unsere Videocalls sind Jitsi sowie Wonder.me unsere Wahl. 

Der Onboarding-Prozess für über 20 Menschen innerhalb kürzester Zeit war sehr intensiv und auch ein wenig chaotisch. Es dauerte seine Zeit, bis klar war, wer sich wofür zuständig fühlt und wer mit wem welche Dinge anpacken kann. Mittlerweile hat sich dieser Kristallisationsprozess vollzogen und wir sind daran, voller Energie und Tatendrang die Sammlung vorwärts zu bringen. 

Basisdemokratisch, konsensorientiert

Wir sind basisdemokratisch organisiert, jede Arbeitsgruppe/Abteilung kann selbst im Konsens Dinge beschliessen und hat ein Budget von maximal 350.-, bevor das ganze Team mit einbezogen werden muss. So sind wir flexibel und schnell. Gleichzeitig versuchen wir so, einander möglichst nicht auszubremsen sondern möglichst viele Ideen zu pushen, Vielfalt zu fördern und vielleicht auch mal auszuhalten. Unser oberstes Ziel behalten wir kollektiv im Auge: Jede Tätigkeit muss direkt oder indirekt zu Unterschriften führen. Wir glauben daran, dass der Sammel-Erfolg möglich ist!

Wir danken herzlich für die grosse Unterstützung, als Rückmeldung per Mail, auf Facebook und Instagram, als Sammler:in oder als Spender:in. Das Schicksal der Sammlung liegt in unser aller Hände!

Herzliche Grüsse, dein Kernteam

🙋 Mach mit beim nationalen Sammeltag vom 19. November!

Es bleiben uns noch 111 Tage zum Sammeln von Unterschriften! Im November müssen nach Plan total 10’000 Unterschriften zusammenkommen! Am nationalen Sammeltag werden wir deshalb auf der Strasse zahlreich sammeln gehen! In möglichst vielen Schweizer Städten und Ortschaften wollen wir tagsüber an verschiedenen Plätzen Unterschriften für die zweite Volksinitiative fürs bedingungslose Grundeinkommen sammeln.

In mindestens 10 Orten am Sammeln!

In einigen Orten wissen wir bereits, dass wir zusammen sammeln gehen. Denn: als Gruppe sammeln macht definitiv mehr Spass als alleine! Deshalb rufe deine Freund:innen und Familie zusammen oder schliesse dich folgenden Sammelgruppen an:

  • Zürich 10:30, Helvetiaplatz
    Whatsapp-Chat: https://chat.whatsapp.com/LTaPqTmBV0r8KNhj6Zub9O 
  • Basel 9.30 und 13.30 Uhr, Treffpunkt Tibits Steine
    Kontakt: Nicole T.,  077 409 31 90
  • Ittigen: Steinerschul-Basar, 10 und 14 Uhr
    Kontakt: Raffael W., 078 817 0147
  • Thun: Bälliz, Einkaufsstrasse 9:30
    Kontakt: Elias G., 076 219 52 36
  • Glarus: Netstal Wiggispark Einkaufszentrum, 14:00
    Kontakt: Christian B., 079 243 32 41 
  • Winterthur: Kirchplatz, 09:00 Uhr
    Kontakt: Steven R., 079 137 66 93
  • Bern: 10:30 Käfigturm, Bärenplatz
    Whatsapp-Chat: https://chat.whatsapp.com/KlkoVlCYrRnBp7cIMdIumy 
  • St.Gallen: Marktplatz, 09:00 Uhr
    Kontakt: Steven R., 079 137 66 93
  • Luzern: Haupteingang Luzerner Theater, 10:00 Uhr
    Kontakt: Felix W., 079 565 54 65
  • Biel/Bienne: Hauptbahnhof, 14 Uhr, Kontakt: Alain B. 078 636 67 77

Falls du gerne an einem anderen Ort sammeln möchtest, teile uns dies mit.

Jetzt müssen wir weiter dran bleiben! 💪 Die Sammlung ist machbar! 

Herzliche Grüsse, dein Kernteam

Oliviero, Maxime, Romy, Jane, Nico, Thea, Nicole, Timon, Ivy, Rebecca, Ruedi, Ivy, Steven, Gilles, Maria, Milena, Robin, Mario und Raffael

PS: Bitte sende uns Fotos von Sammel-Situationen zu, damit wir aufzeigen können wie viel Motivation wir haben!

PPS: Nicht vergessen: Der Wettbewerb läuft nur noch bis am 24. November!

Sammle 3 Unterschriften & gewinne 1000 Franken!

Das Community-Takeover war erfolgreich und die Unterschriftensammlung für ein bedingungsloses Grundeinkommen startet in die zweite Runde! Wir – 17 Personen aus der ganzen Schweiz – haben uns zu einem motivierten Kernteam zusammengeschlossen und freuen uns, die Sammlung in den nächsten Monaten voranzubringen. 

Wir wollen mit frischem Wind starten. Deswegen lancieren wir einen ersten Sammelwettbewerb! Gewinnen kannst du einen Preis von 1000 Franken und persönliche Goodies.

Alle können mitmachen und die Spielregeln sind ganz einfach:

  1. Druck den Unterschriftenbogen aus. 
  2. Sammle mindestens drei gültige Unterschriften von stimmberechtigten Menschen, die in der gleichen politischen Gemeinde angemeldet sind (Steuerort ist relevant). Hier gibt es allgemeine Sammel-Tipps.
  3. Fülle deine Kontaktdaten im entsprechenden Feld ein.
  4. Sende den vorfrankierten Bogen ab.
  5. (Natürlich darfst du auch mehrere Bögen mit Unterschriften einsenden und dadurch deine Gewinnchancen erhöhen)

Der Wettbewerb beginnt heute und läuft bis am 24. November 2022.

Am liebsten würden wir ein symbolisches Grundeinkommen in der Höhe von mindestens 2500 Franken verlosen – leider ist unsere aktuelle finanzielle Situation eingeschränkt. 

Deswegen sind wir auf Spenden angewiesen

Mit einer Spende hilfst du uns, Material- und Personalkosten zu decken, Unterschriften-Bögen zu drucken,  Portokosten zu bezahlen und vieles mehr. 

Und wer weiss: vielleicht machen wir einen zweiten Wettbewerb, bei dem wir tatsächlich ein volles Grundeinkommen als Preis ansetzen. 😉

Nun wünschen wir ein frohes Sammeln und viel Glück!

Dein Kernteam

Oliviero, Maxime, Romy, Jane, Nico, Thea, Nicole, Timon, Ivy, Rebecca, Ruedi, Ivy, Steven, Gilles, Maria, Milena, Robin und Raffael (im Bild unten siehst du ein paar von uns beim ersten Treffen)

PS: Du willst uns aktiv in der Organisation der Unterschriftensammlung unterstützen (Social Media-Ads schalten, Crowdfunding rocken, etc.) oder eine Sammelgruppe in deiner Region aufbauen? Melde dich ungeniert bei uns. Wir freuen uns um jede Hilfe!

Die 7 Tage sind vorbei!

Die vergangenen Tage waren total verrückt! Ich habe so viele Mails von euch erhalten, so viel Zuspruch, so viel Energie! Herzlichen Dank dafür

Wenn ich aber die Zahlen anschaue, dann müssten wir die Unterschriftensammlung für die Grundeinkommen-Initiative abbrechen. Wir haben die hoch liegende Latte (noch) nicht übersprungen:

 Statt den nötigen 25’000 zugesagten Unterschriften haben wir erst 14’327 geschafft.

  1. Statt Spenden von 25’000 Franken für Sammelausgaben wie Drucksachen und Porto, sind erst 20’000 Franken eingetroffen.
  2. Wir suchten ein neues Kampagnenteam. Und das haben wir! 21 Menschen haben sich bei mir gemeldet – aus der Deutschschweiz und der Romandie.

Was tun? Einerseits ist da so viel Schub, so viel Energie. Andererseits wurde nur ein Ziel erreicht. 

Darum habe ich gestern das neue Kampagnenteam vor die Wahl gestellt: Aufgeben oder weitermachen? Die Antwort war einstimmig: Wir schaffen das! Gemeinsam!

Hilfst du mit, dass die Initiative zustande kommt? Wenn alle, die diese Nachricht erhalten, nur 5 Unterschriften bringen, sind wir bereits auf der sicheren Seite!

Jetzt mitsammeln!

Du kannst nicht sammeln? Spende doch 15 Franken. Das entspricht etwa dem Wert von 5 Unterschriften. 

Wir haben heute Druckaufträge für weitere Unterschriftenbögen gegeben. Und wir wollen eine Beilage in der WOZ und im Le Courrier machen. Das und vieles mehr kostet Geld!

So oder so: Herzlichen Dank für deine Mithilfe! 

Gemeinsam bringen wir die Sensation zustande und schreiben Geschichte!

Liebe Grüsse

Raffael

Raffael Wüthrich,
Koordination Unterschriftensammlung

Jetzt beim Community Takeover mitmachen!

Ganz viele Menschen haben mich gefragt, wie sie helfen können. Wir haben drei Schwerpunkte:

Es braucht jetzt deinen Einsatz, damit diese Sammlung erfolgreich sein kann.

Mitsammeln

Oberste Priorität hat das Sammeln von Unterschriften. Bitte sag uns hier zu, wie viele Unterschriften du im nächsten Monat sammeln kannst:

Mitgestalten & Mitorganisieren

Es gibt so viel zu tun! Regiogruppen aufbauen, Sammelgruppen organisieren, kommunizieren und Social Media-Accounts zum Fliegen bringen. Netzwerken, Fundraisen, gute Stimmung verbreiten! Gib hier an, wo du mit anpacken möchtest:

Spenden

Es ist erschreckend, aber die Unterschriftensammlung kostete pro Monat bislang über CHF 25’000.-. Der Grund für diese hohe Summe ist vor allem, dass wir die Unterschriften zu einem grossen Teil bezahlt gesammelt haben. Das soll sich möglichst schnell ändern. So oder so braucht eine Unterschriftensammlung aber sehr viel Geld. Wenn du einen Beitrag leisten kannst, trägst du direkt zum Erfolg der Sammlung bei:

Es braucht jetzt den kollektiven Kraftakt. Es wird streng. Es wird eng. Es wird aber auch bunt und fröhlich. Und es wird sich lohnen. Mach mit beim Community Takeover!

Für deine Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung. Aufgrund der sehr vielen Mails kann es aber auch mal ein, zwei Tage gehen, bevor du meine Antwort bekommst. 

Topmotivierte Grüsse

Raffael

Raffael Wüthrich, Koordination Grundeinkommens-Initiative

Grundeinkommens-Pilot ZH: NEIN – Grundeinkommen CH: JA?

Die Stadtzürcher haben das Pilotprojekt zum Grundeinkommen mit 53.9% abgelehnt, so wie hierzulande alle wegweisenden Vorstösse (AHV, Frauenstimmrecht, UNO-Beitritt) erst einmal abgelehnt, aber schliesslich dann doch angenommen werden. In Zürich befürworteten 2016 nur 43,3% Prozent ein Grundeinkommen, am Sonntag waren es bereits 46,1%.

Aber die Debatte um das Grundeinkommen ist wichtig. Und die Debatte bleibt wichtig. Wie gut, dass wir deshalb sogleich weiter debattieren können, denn die Unterschriftensammlung für die 2. Volksinitiative «Leben in Würde – für ein finanzierbares bedingungsloses Grundeinkommen läuft auf Hochtouren.

Freuen wir uns also auf die nächste Abstimmung. Die wird es jedoch nur geben, wenn wir die Unterschriften zusammenbringen. Also alle Freunde des Grundeinkommens: Auf zum Unterschriften sammeln!

Die Zürcher Grundeinkommens-Aktivist:innen haben mit ihrer Initiative jedenfalls in hohem Masse dazu beigetragen, den Weg zum Grundeinkommen zu pflastern, wofür wir uns von Herzen bei ihnen bedanken und zu ihrem Achtungserfolg gratulieren.

Nationale Unterschriftensammlung im Aufholmodus

Am heutigen Abstimmungssonntag wurden in vielen Schweizer Städten Unterschriften für die zweite eidgenössische Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen gesammelt. Die Auszählung der gesammelten Unterschriften ist in Gange, es sieht gut aus und macht Hoffnung, dass das Schweizer Stimmvolk bald wieder über das bedingungslose Grundeinkommen abstimmen kann. Es ist aber klar: Damit dies gelingt, müssen die Sammelaktivitäten weiterhin hoch bleiben.

Die Initiant:innen werden bald den aktuellen Sammelstand der zweiten eidgenössischen Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen kommunizieren. 

Nächstes Highlight auf dem Bundesplatz

Am 1. Oktober 2022 findet um 15 Uhr auf dem Berner Bundesplatz ein Tanz-Flashmob statt. Die dutzenden Tanzenden setzen damit ein Zeichen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen Kulturschaffenden mehr Freiheit bieten würde. Wer beim Flashmob mitmachen will, findet hier  weitere Angaben dazu.

Mit herzlichen Grüssen

Raffael Wüthrich

Nationaler Unterschriften-Sammeltag: 25. September 2022

Am Abstimmungs-Sonntag vom 25. September organisieren wir einen schweizweiten Unterschriften-Sammeltag.

In jeder Schweizer Stadt und möglichst vielen Orten sammeln wir morgens von 9 bis 12 Uhr vor den Abstimmungslokalen Unterschriften für die 2. Volksinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Am Nachmittag: Gemütliches Beisammensein in Zürich

Am Nachmittag und Abend gibt es in Zürich, wo über das Grundeinkommens-Pilotprojekt abgestimmt wird, ein gemütliches Beisammensein mit Speis und Trank. Dort zählen wir die Unterschriften zusammen und feiern einen weiteren Meilenstein der Grundeinkommens-Bewegung. Weitere Informationen zum Sammeln und Beisammensein in Zürich weiter unten.

Vor möglichst vielen Abstimmungslokalen präsent!

Wir möchten vor möglichst vielen Abstimmungslokalen sammeln. Die Feinverteilung der Sammler:innen auf die Abstimmungslokale werden wir in einem zweiten Schritt organisieren.

Hier anmelden

Hier kann man sich zum nationalen Unterschriften-Sammeltag anmelden. Bitte Stadt auswählen und ebenfalls angeben, ob man auch zum Beisammensein in Zürich kommen wird:

Sonntagmorgen in Zürich:

Treffen um 8.30 Uhr im Hauptbahnhof Zürich beim Treffpunkt mit der grossen Uhr. Oswald Sigg, Mit-Initiant der Initiative, wird euch in Empfang nehmen. Er lädt euch auf einen Kaffee im Personalrestaurant Oase der SBB ein. Gemeinsam könnt ihr noch Fragen klären, Material in Empfang nehmen und euch auf die folgenden Standorte verteilen:

  • Stadthaus Zürich: Stadthausquai 17
  • Kreis 1 & 2: Gemeinschaftszentrum Leimbach, Maneggplatz 22
  • Kreis 3: Schulhaus Aemtler A, Bertastrasse 50
  • Kreis 4 & 5: Turnhalle Feld, Feldstrasse 75

-> Wer nicht zum Kaffee kommt und direkt sammeln geht, kann das natürlich tun. 😉 Dann wäre es hilfreich, wenn ihr dies Oswald mitteilen könntet, damit er weiss, wer wo sammelt.

Oswald ist im Vorfeld per Mail und am Tag selbst via 079 301 73 39 zu erreichen.

Nachmittag/Abend in Zürich:

Am Nachmittag gibt es zwei Optionen (die sich miteinander kombinieren lassen):

  1. Sammeln mit Markus Härtl
  2. Gemeinsam Mittagessen & die Abstimmungsresultate verfolgen

1. Möglichkeit: Sammeln mit Markus

Wer nach Schliessung der Abstimmungslokale in Zürich noch weiter Unterschriften sammeln möchte, was super wäre, kann sich mit Markus per Mail oder via 078 888 24 03 in Verbindung setzen. Er wird sicher irgendwo in Zürich Unterschriften sammeln. Nach dem Nachmittags-Sammeln gehen alle, die wollen, weiter in die Binz, siehe 2. Möglichkeit:

2. Möglichkeit: Abstimmungsresultate verfolgen & Suppe in der Binz

Die Unterschriftensammler:innen, die zum Beisammensein in die Binz kommen, können dort ihre Unterschriftenbögen bei Elli von Planta abgeben. Sie ist Mit-Initiantin der eidgenössischen Initiative und Ansprechpartner vor Ort. Ihr erreicht Elli via 079 617 96 12.

Im Gegensatz zur Vorankündigung gibt es eine Programmänderung: Bereits ab 13 Uhr (statt 17h30) gibt es an der Binzstrasse 2  im “Haferl und Seidl” eine Suppe und etwas zu trinken für alle Sammler:innen und alle, die beim Abstimmungskampf in Zürich aktiv waren. 

Und so kommt ihr zum Ort: “Haferl und Seidl”, Binzstrasse 2, 8045 Zürich (Karte), S10, Haltestelle Binz. 

Das gemütliche Beisammensein wird sich bestimmt für manche (ein Haus weiter, Binzstrasse 12) über den Abend bis in die frühen Morgenstunden hinziehen… 😉

Ansprechpartner ist am Abend Silvan Groher vom Zürcher Komitee. 

Vielen Dank fürs Mitmachen, unser aller Einsatz ist sehr wichtig!

Für Fragen stehe ich sehr gerne via raffael@grundeinkommenschweiz.ch zur Verfügung.

Herzliche Grüsse, Raffael Wüthrich

Koordinator Unterschriftensammlung

KOSMOPOLITICS – Veranstaltung am 12. September in Zürich

Die Häufung von Krisen in unserer Zeit ist alarmierend. Einfach so weitermachen ist keine Option mehr. Es braucht dringend Lösungen auf ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene. Zürich als progressive, innovative, reiche Stadt mit überproportionalen Anteil an sozial schwachen Mitgliedern der Gesellschaft ist der ideale Ort, um mit Pilotprojekten neue Ansätze auf allen Ebenen zu testen und fundierte Erkenntnisse zu erlangen.

Darum wollen wir mit einer Expertenrunde und der interessierten Bevölkerung über die Chancen und Risiken eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutieren und darüber, was ein Pilotversuch bringen kann. Teil der Expertenrunde ist Rebecca Panian, Filmemacherin und Mitglied unseres Initiativkomitees.

Kosmopolitics, Podium
Lagerstrasse 104
8004 Zürich

Mo. 12.09., 20.00 Uhr
Pay as much as you can

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